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Lothringen
Tourist-Info


Die Meuse bei Belleville - Verdun im Departement Meuse ( Maas ) in Lothringen - Lorraine

Camping Caravan Wohnmobil Stellplätze
Commune de Charny-sur-Meuse


Lothringen liegt im Nordosten Frankreichs, am Oberlauf der Maas, Mosel und Saar zwischen dem Pariser Becken und den Vogesen.

Die Region bietet ruhige und beschauliche Naturlandschaften sowie Städte wie Metz und Nancy mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Für Naturfreunde und Angler hält beispielsweise die kleine
Gemeinde Charny-sur-Meuse
bei Verdun einen ruhigen und preiswerten Campingplatz bereit.

Dép. Meurthe-et-Moselle 54
Département Meuse 55




Département Moselle 57
Département Vosges 88







Reiseziele und Urlaubsorte in Lothringen
Naturpark Vosges du Nord
(Parc naturel régional des Vosges du Nord)


Der Naturpark Vosges du Nord - Nordvogesen umfasst weite Gebiete der Regionen Lothringen und Elsass.
Etwa zwei Drittel des 1976 gegründeten Naturparks sind von Wald bedeckt. Der Große Wintersberg bei Niederbronn-les-Bains ist mit 581 m der höchste Punkt. Zwei Drittel des Gebietes liegen im Département Bas-Rhin und ein Drittel im Département Moselle. Insgesamt haben sich über 100 Gemeinden für diesen Park zusammengeschlossen. Der Ort La Petite-Pierre ist der Verwaltungssitz. Hier findet der Besucher ein Museum.

Im Norden grenzt der Französische Teil des Naturparks an Deutschland und setzt sich im Naturpark Pfälzerwald fort. Zu einem Symbol für gute Nachbarschaft wurde der Park 1998 als beide Naturparks mit Unterstützung der UNESCO zum länderverbindenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord zusammengeschlossen.

Der Deutsche Teil des Biosphärenreservates reicht bis zum Übergang des Bundeslandes Rheinland-Pfalz zur Region Lorraine im Bereich der Nordvogesen und des Departements Moselle sowie an das Departement Bas Rhin im Elsass. Grosse Waldbestände prägen auch hier das Bild der Landschaft. Die Vogesen und der Pfälzerwald gehören zu Europas grössten Wäldern. Der Bereich des Pfälzerwalds ist relativ dünn besiedelt und hat einen Waldbestand von ca. drei Vierteln der Fläche.

Weitere Naturreservate in Lothringen sind der Naturpark Lothringen ( Parc naturel régional de Lorraine) und der Naturpark Ballons des Vosges (Parc naturel régional des Ballons des Vosges).

Architektonische und andere kulturelle Sehenswürdigkeiten, Bildhauerei in Lothringen
In grosser Dichte und Geschlossenheit begegnen dem Besucher in der unter Denkmalschutz stehenden Oberstadt von Bar-le-Duc die Lothringische Steinmetz- und Bildhauerkunst sowie architektonische Sehenswürdigkeiten. Traditionell findet vor dieser authentischen Kulisse das jährliche Renaissance Fest statt.
Die Stadt fand ihre Ursprünge unter Herzog Frédéric von Ober-Lothringen. Er liess gegen Ende des 10.Jahrhundert eine Burg erbauen, die allerdings in ihrer ursprünglichen Form im 17.Jahrhundert vollständig zerstört wurde. Die Oberstadt ist von mehreren Wällen umgeben, sodass jedes Viertel seine eigene Befestigungsanlage besitzt. Sie repräsentiert den Wohlstand und die Macht des Herzogtums, genoss besondere Privilegien und ab dem 16. Jahrhundert wurden an der Rue des Ducs-de-Bar aristokratische Herrenhäuser errichtet.
Von der Unterstadt kommenden führt eine enge und steile Serpentinenstrasse hinauf zur Oberstadt.
Der erste Anhaltspunkt ist zur Linken das Schloss der Herzöge von Bar aus dem 15. - 16.Jahrhundert, vom Schlossgarten aus lohnt der Blick auf die Unterstadt.

Unweit des Schlosses, am ehemaligen Schlosswall, wurde 1381 unter Herzog Robert ein Uhrenturm erbaut. Er diente zur Warnung vor Feuer oder feindlichen Angriffen.
Am Eingang zum Zentrum der Oberstadt befindet sich ein Brunnen an der Place de la Fontaine, der seit 1465 die Bewohner mit Trinkwasser versorgte. Der heutige Brunnen stammt aus späterer Zeit. Es ist ein Barockbrunnen aus dem Jahr 1757.
Von der Kirche St. Etienne überblickt man den Place Saint-Pierre. Es ist die ehemalige Stiftskirche Saint Pierre aus den Baujahren 1315 - 1520. Zu Gründungszeiten war sie ausschliesslich städtischen Beamten vorbehalten und wurde erst im Zuge der französischen Revolution zur Pfarrkirche.
Hier befindet sich unter anderem die berühmte Bildhauerarbeit des Renaissancekünstlers Ligier Richier, das Skelett de Transi.
Blickt man von der Kirche Saint-Etienne aus über den grosszügigen Platz, befindet sich zur Linken das Palais Hôtel de Florainville, in dem heute das Geschworenengericht untergebracht ist. Das Palais wurde im 16.Jahrhundert von der Familie Florainville erbaut und wurde im 18.Jahhundert zum Sitz der Stadtverwaltung. Das Gebäude besticht durch seine Klarheit, dem mit Naturschiefer gedeckten Pyramidendach und seiner an Ornamenten reichen Fassade.




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